Gumma-Kreuzhöhe

21.07.2024

Am 18.09.2024 starteten wir um 8:00 Uhr vom Parkplatz Wildbachhütte aus die Tour. Zuerst folgt man dem Forstweg drei Kehren lang bis zu einer Abzweigung des Wanderweges rechts in den Wald hinein. Wir waren schnell unterwegs und sind in ca. einer halben Stunde bei der Wildbachhütte angelangt. Nach einer kurzen Trinkpause geht es weiter auf den ersten Gipfel des Gummas (2.316 m). Hierbei folgt man dem Wanderweg links von der Wildbachhütte. Er führt durch einen Wald voller Lärchen, die besonders im Herbst schön anzusehen sind. Außerdem kommt man an einigen Lawinenkegeln vorbei und folgt dem Wanderweg über den Bergrücken nach oben. Dieser zieht sich besonders gerne in die Länge. Nach ca. einer Stunde erreichten wir den Gipfel. Auch hier gönnen wir uns eine kleine Pause und essen und trinken etwas. Wir sind über dem Nebel bei fetzblauem Himmel – was gibt es Schöneres?

Als sich der Nebel im Tal aufzulösen beginnt, gehen wir weiter auf die Kreuzhöhe (2.566 m). Die Abzweigung dafür befindet sich einige Meter links vor dem Gipfel des Gummas. Der Weiterweg auf die Kreuzhöhe ist nur für Erfahrene mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zu empfehlen. Der Weg verläuft links einige Meter unter dem Grat und teilweise direkt auf dem Grat. Er ist gut markiert. Teilweise sind gerade am Anfang bereits Kletterpassagen dabei, diese sind jedoch gut zu überwinden. Danach folgt man wieder einem angenehmen Grasrücken für ein paar Höhenmeter bergauf, bis das Gelände wieder felsiger wird und man einige Felsen quert, bei denen man beide Hände benötigt, um diese Stelle zu überwinden. Das ist auch das Zeichen für mich, dass ich die Stöcke hier zurücklasse.

Das Gipfelkreuz ist schon in Sichtweite, aber es täuscht. Wir kämpfen uns mühsam über den Grat zum Gipfel der Kreuzhöhe. Man muss definitiv auf den letzten Metern sehr konzentriert sein.

Nach 1½ Stunden sind wir angekommen, suchen uns einen windstillen Platz und finden ihn auch. Wir jausnen und trinken ausgiebig, und ich fotografiere die umliegende Bergwelt (Kasereck, Hochgolling, Waldhorn, Gensgitsch usw.).

Lange halten wir uns nicht am Gipfel auf, denn in der Mittagssonne war es sehr, sehr heiß. So machten wir uns wieder auf den Rückweg. Dieser verläuft gleich wie der Aufstieg, nur dass wir beim Gumma Direttissima dem Winterweg gefolgt sind, also nicht links dem Wanderweg, sondern rechts über den Grat nach unten. Bei der Wildbachhütte war uns zu viel los, daher füllten wir unsere Flaschen mit Wasser auf, gingen zum Auto und fuhren nach Hause.