Gralatisee

24.08.2022

Am 24.08.2022 bin ich um 08:00 Uhr von der Laßhoferalm in Lessach (Mautstraße) zum Gralatisee aufgebrochen. Ich war schon einmal dort, aber das ist bereits eine Weile her. Am Anfang geht es etwa 3 km auf einem Forstweg ins Tal hinein. Man kommt dabei auch an den Hinteralmhütten vorbei. Nach den Hütten wechselt der Forstweg in einen markierten Wanderweg, der meist steil den Hang hinaufführt.

Bei einem Zaundurchlass geht der steile Weg in einen flacheren Steig über. Dieser führt durch einen Wald mit einer Hütte in den Gollinganger. Hier grasen die Kühe friedlich, und auch ein kleines Bacherl fließt durch das Gebiet. Idyllisch, muss ich sagen.

Danach beginnt der Weg wieder anzusteigen. Man macht rasch Höhenmeter, denn es geht in Serpentinen einen Hang mit vielen grünen, hohen Pflanzen und Sträuchern hinauf. Nachdem man das Waldstück überwunden hat, denkt man, man sei bereits am Ziel. Doch nein – einmal geht es noch ein kleines Stück bergauf, bis man schließlich die Hütte sieht, die auf einer Anhöhe über dem See steht.

Der Gralatisee wächst jedes Jahr noch ein wenig mehr zu. Dennoch blühen hier Fauna und Flora besonders auf. Schon auf dem Weg von der Hütte hinunter zum See muss man aufpassen, auf keinen Frosch und keine Eidechse zu steigen. Unzählige Libellen fliegen durch die Lüfte, und es war gerade Paarungszeit.

Ich erkunde noch ein wenig die Umgebung, denn anscheinend führt von hier ein Jägersteig in Richtung Tal. Zwar habe ich einen Steig gefunden, ob es jedoch tatsächlich dieser war, weiß ich leider nicht.

Wer Ruhe sucht und besonderes Interesse an Fauna und Flora hat, ist hier definitiv richtig. Auch der Hochgolling, der sich vor dem See erhebt, wirkt mächtig.

Nach einer Rast mache ich mich wieder auf den Heimweg. Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg. Unterwegs war ich im Aufstieg etwa 2,5 Stunden.